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In eigener Sache.

Natur und Kultur ergänzen sich, sind aber auch Gegensätze. Beide schenken Raum für faszinierende Abenteuer, ergeben Sinn für alle sieben Sinne. Auch jenseits von Ferienlaune und Partystimmung. Adventure weist hier in loser Folge auf Veranstaltungen hin, die uns zu Ohren kommen oder in die Augen springen. Wir sind froh für alle Hinweise, behalten uns aber auch eine Auswahl vor. Qualität geht vor Quantität. Wir kommentieren auch Veranstaltungen. So finden Sie hier mal eine Buchbesprechung oder Kritik zu einem Film, der gerade in Zermatt gezeigt wird, etc.

Sie fragen sich wohl: Was hat Kultur um Himmels Willen mit einer Skischule zu tun? – Nun, wir sehen Kultur und Natur nicht als separate Bereiche, sondern als sich inspirierendes Ganzes. Wir möchten unsere Adventure Welcome Lounge am Bahnhof Zermatt auch als Plattform nutzen für kulturelle Aktivitäten. Geplant sind ab Frühjahr 2010 Autorenlesungen, Matineen, Livekonzerte und Tanzveranstaltungen. Kommt Zeit, kommt Tat. Wir brauchen auch Ihren Rat. Wenn Sie also etwas wissen, das sich zu erwähnen lohnt, schreiben Sie uns!

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Zugang findet man unterirdisch und gut versteckt – wie so oft, wenn es um einen wahren Schatz geht. Zunächst fühlen Sie sich wie Agent 007 in geheimer Mission, doch nach einer Liftfahrt durch den Felsen stehen Sie wie der Graf von Monte Christo vor wohl einem der größten geistigen Schätze der Alpen – der Bibliothek des Hotels OMNIA! – Der Name spricht tatsächlich Bände: Denn alles ist vertreten von Welt, Weite und Rang. Prächtige Fotobücher von Annie Leibowitz über Le Corbusier bis zu Andy Wahrhol's Gesamtwerk, aber auch die Freiheitsbewegung der Schwarzen in USA ist dokumentiert. Eine einmalige Fundgrube zu Ihrer Anregung und Muße bei Kaminfeuer, erlesenem Cognac oder Lapsang Souchong: Wahrlich Tea Time at it’s Best!


Geistige Abenteuer – sich und den Wolken – nah: The Omnia

Zermatter verstehen sich aufs Geldverdienen. Sie waren immer schon äußerst tüchtig und machten ihr «Horu» zum lukrativsten Granitfelsen der Welt. Es wäre nicht verwunderlich, würde die Matterhorn Group als Besitz der Burgergemeinde (Gründungsjahr 1618!) eines Tages an der Börse kotiert. Weniger umtriebig sind die kulturellen Pioniertaten, die von Zermatt, einem der berühmtesten Kurorte der Welt, ausgehen. Mit einer erstaunlichen Ausnahme – dem Tausendsassa Heinz Julen.

Kreative in der Sackgasse eines Bergtals wandern in der Regel aus. Sie suchen den Sog der Kunstmetropolen, verleugnen meist ihre Herkunft aus der Provinz. Nicht so der Architekt, Designer und Unternehmer Julen, der aus der Not solcher Enge Tugenden macht. Er baute einen kulturellen Hotspot vor Ort, das Kinorestaurant und die Bar Vernissage mit einem vielfältigen Kulturprogramm.

Seine Visionen wachsen auch in den Himmel, möchte er doch zusammen mit den ebenfalls initiativen Zermatter Bergbahnen das Kleine Matterhorn um einen Glasturm auf 4000 m erhöhen – zum höchstgelegenen, durch eine Luftseilbahn erschlossenen Hotel in Europa.

Dass er, anfänglich als «verrückt» verlacht, inzwischen ein Zermatter zum Vorzeigen, nicht nur auf – seinen Augen gefälligen – Erfolgen sitzen bleibt, ironisieren seine mobilen Möbel, die er wie Koffer baut, damit – wohl auch er – jederzeit «abhauen» kann, wenn ihm das Tal zu eng wird. Der Mann hat also nicht nur Sitzleder, er trägts noch herum.


Heinz Julen beim Überschreiten der Vispa: «Alea iacta est.»


Vernissage Zermatt: Rock around the clock!


Heinz Julens verspieltes Credo — Futurismus und kuscheliger Almsegen

Galerie / Kino / Bar Vernissage
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Heinz Julen Design / Architecture